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Gefühle wichtiger als der Verstand? Ich glaube ja!


Obwohl der Mensch das einzige Lebewesen ist, das seinen Lebensraum systematisch zerstört, sieht er sich in den meisten Fällen immer noch als „Krone der Schöpfung“. Die Wissenschaft erklärt dies damit, dass er sein Gehirn oder besser seinen Verstand bewusst einsetzen kann und damit allen anderen bekannten Lebensformen überlegen ist.
Ich denke, dass diese Annahme sicherlich richtig ist oder besser gesagt vielleicht einmal war und nur noch in wenigen, sehr abgeschiedenen Gegenden, wo Menschen in und mit der Natur leben, zutrifft. Dort, wo sich der Mensch noch nicht von der Natur abgekoppelt hat, sondern mit ihr in einer Symbiose lebt. Diese Menschen ehren und respektieren ihre Umwelt so wie sie ist. Sie nehmen sich nur das, was sie zum Leben benötigen, mit dem Wissen oder besser gesagt ihrer Intuition, dass damit immer genug für alle vorhanden ist und keine Seite Schaden erleiden wird. Diese Menschen lassen sich von innen heraus leiten durch ihre Intuition, ihr Bauchhirn, ihre Hellsinne oder wie immer man es nennen mag.

Aus meiner Sicht hat sich die Nutzung unseres Verstandes, und dabei schließe ich mich nicht aus, in den letzten Jahrhunderten fehlentwickelt. Wenn der Mensch früher den Verstand dazu benutzt hat, seine Intuition, die Wahrnehmungen und Gefühle richtig zu deuten, um damit positive Entscheidungen für sich zu treffen, so wird der Verstand heute häufig dazu benutzt, negative Gefühle zu erzeugen, die uns statt in eine Unabhängigkeit, die sich die meisten Menschen wünschen, immer weiter in Abhängigkeit führen. Dazu kommt, dass wir verlernt haben, auf unsere Gefühle zu hören bzw. sie überhaupt wahrzunehmen.


Unser Verstand wurde zum EGO, das alles daran setzt immer und überall recht zu haben. Selbst wenn jemand 100%ig von sich selbst überzeugt ist, findet das EGO immer neue Gründe, warum derjenige etwas nicht kann, nicht schafft, ungeeignet ist und warum Andere es bestimmt besser können.
Auch wissen wir genau, dass es besser wäre z.B. auf Atomkraft, Erdöltransporte übers Meer, Alkohol, Nikotin und andere Sucht- und Rauschmittel zu verzichten. Trotzdem machen wir damit weiter, weil unsere EGO uns suggeriert, dass wir das schon im Griff haben. Uns passiert das nicht was anderen passiert. Wir haben die Macht und unser Schicksal selbst in der Hand. Doch wie wir fast täglich sehen, belehren uns das Universum und die Natur immer wieder eines Besseren.

Würden wir öfter auf unser Gefühl oder auf unsere innere Stimme hören (können) und danach mit unserem Verstand eine entsprechende Entscheidung treffen, ginge es mit großer Sicherheit uns selbst, unseren Mitmenschen und der gesamten Umwelt um eine Vielfaches besser als im Augenblick.

Was hat das Alles nun mit den Beratern zu tun, die sich in allen wichtigen Bereichen unseres Lebens bewegen, wo es um Geld und Profit geht. Nachdem die selbst ernannten Spezialisten der Masse erst einmal eingetrichtert haben, dass sie keine ausreichende Erfahrung und Wissen besäße und deshalb Beratung unbedingt nötig ist. Zusätzlich müssen nun immer neue Bedürfnisse, die wir bis jetzt gar nicht hatten oder nichts von ihnen wussten, entwickelt oder erfunden werden. Richtig gut verpackt und uns vor Augen geführt, schüren diese „überlebenswichtigen Dinge“ Ängste, die eigentlich niemand möchte oder haben sollte. Der spezialisierte Berater benötigt jetzt nur noch alle Zahlen, Daten und Fakten des Fragestellers, um eine Lösung zu präsentieren.

Eine riesige Maschinerie, die sich Werbung und Marketing nennt, lebt davon unseren Verstand so zu manipulieren, dass der Körper Gefühle verspürt, die ihn veranlassen einen Berater aufzusuchen, um nichts Falsches zu tun. Natürlich gilt diese auch für alle anderen Arten des Verkaufs, bzw. des Konsums. Die erzeugten Gefühle sind unter anderem: Mangel, Neid, Unsicherheit, Ängste, Verwirrung, usw.

Die Lösungen die angeboten werden, berücksichtigen leider nicht die im Vorfeld erzeugten Gefühle, sondern stützen sich ausschließlich auf die Fakten, die der Berater für seine Lösung oder Strategie von seinem Gegenüber abfragt und erhält. Meist geschieht das mittels eines umfassenden und für den Verstand nicht zu erfassenden Fragebogens, den der Gesetzgeber als Beratungsprotokoll oder ähnliches häufig vorschreibt. Bei dieser Befragung erhöht sich, aus meiner über 20jährigen Erfahrung, das Unwohlsein der Klienten nochmals erheblich. Die nun vorhandene Gefühlslage enthielte alle Aspekte, die für eine typgerechte Lösung notwendig wäre. Doch leider bleibt sie unberücksichtigt.

Spätestens an diesem Punkt muss die Frage erlaubt sein: Kann die präsentierte Lösung tatsächlich die Bedürfnisse des verängstigten, verwirrten und fachlich meist unbedarften Klienten abdecken, wenn nur der Verstand oder besser das EGO des Beraters und des Klienten in die Beratung einbezogen werden?
Immer mehr Berater und Verkäufer sprechen von ganzheitlicher Beratung, aber leider führt sie niemand durch, da sie offensichtlich in ihrem Repertoire nicht vorhanden ist. Die Ausbildung sieht es eben nicht vor, sich mit Dingen zu beschäftigen, die nicht offensichtlich, jedoch in allen Fällen vorhanden sind. Dazu gehören Themen wie morphische Felder, geschulte Sensitivität, Erfassungen von Schwingung und Energien mit geeigneten Testmethoden wie z. B. kinesiologische Muskeltests, Radiästhesie, Radionik, etc.

In der ganzheitlichen Betrachtung von Situationen, Menschen, Systemen, etc. wissen wir in etwa seit dem Wirken von Albert Einstein um das Jahr 1900, dass das Ganze mehr ist, als seine Teile. Er hat mit seinen Forschungen und Entdeckungen, das holistische ganzheitliche Zeitalter eingeläutet, von dem wir heute mehr und mehr verstehen. Er sagte in etwa: „Alles ist Schwingung. Alles ist Energie und damit ist Alles Eins“.
Die ganzheitliche Medizin und teilweise auch die Schulmedizin hat erkannt, dass man nur mit einer ganzheitlichen Betrachtung des Individuums anhaltende Heilung erzielen kann. Und dazu gehört zwingend die Berücksichtigung von Körper, Geist und Seele!
Auch und vor allem in den Bereichen  Wirtschafts-, Unternehmens-, Finanz-, Vermögens-, Steuerberatung u. a., wo das Vertrauen der Menschen durch ihre Erfahrung in den letzten Jahren aus meiner Sicht auf 0% gesunken ist. Vielleicht liegt das Vertrauen sogar bei vielen im Minusbereich, was mich nicht sonderlich wundert.
Es liegt viel und wohl jahrelange Aufbauarbeit vor jedem, der Menschen als Individuum helfen und in deren Sinne beraten möchte. Dazu werden Berater benötigt, die in der Lage sind diese Bereiche mit einzubeziehen, doch leider gibt es noch zu wenige, die dazu in der Lage wären. Vor allem die seelischen Belange, die der Klient meistens nicht benennen kann, weil er sie auch (noch) nicht kennt oder benenne kann, spielen eine entscheidende Rolle um dauerhafte und tragfähige Lösungen zu schaffen.

Optimale und auf jedes lebende System speziell zugeschnittene, individuelle, einfache, praktikable und verständliche Lösungen sind nur möglich, indem man das Feinstoffliche, nicht Sichtbare und nicht Greifbare in die Beratung integriert und mit den vorhandenen Fakten auf die gleiche Ebene stellt.

©Copyright - Klaus Echtler
Rammingen den 05.01.12



Ist neutrale Beratung überhaupt möglich?

Haben sie sich schon mal die Frage gestellt:

Warum sollten Honorarberater von Hause aus unabhängig und neutral informieren, wenn sie den Kunden am Ende ein Produkt für die Lösung seines Problems und seines Wunsches präsentieren müssen?

Auch die Vermittlung muss der Kunde meist bezahlen. Und natürlich muss auch für die Betreuung eine Entlohnung stattfinden. Jeder Berater, der das beherzigt, was er in den letzten Jahren und Jahrzehnten gelernt hat, dass ein guter Kunde der ist, der langfristig an den Berater bzw. die Gesellschaft gebunden werden kann, kann nicht neutral und unabhängig informieren.
Dazu machen es einem die Gesellschaften, die ihre Dinge an den Klienten bringen möchten und müssen nicht gerade leicht, wenn sie mit Veranstaltungen, Reisen, gutem Essen und den besten Produkten auf Beraterfang gehen. Diesem Einfluss kann sich niemand entziehen.

Ein neutraler und unabhängiger Berater war evtl. Jesus oder Buddha. Sie hatten nichts davon, egal welchen Rat sie den Fragenden gaben. Sie konnten ohne Rücksicht auf sich oder andere ihre Meinung kundtun und ihnen war egal, wie das Gegenüber damit umging.
Das bedeutet für mich, dass eine neutrale Beratung nur immer dann möglich ist, wenn der Berater keine Vorteile für sich aus seiner Beratung erzielen muss. Das ist in unserer Welt nur noch sehr selten möglich. Wenn man jedoch diesem fast unerreichbarem Ideal sehr nahe kommen wollte, sollte der Berater sein Honorar erhalten und dem Kunden überlassen, was der mit den Informationen anfängt die er erhielt. Nur so ist es möglich einiger Maßen unbeeinflusst zu beraten und nicht am Ende doch verkaufen zu müssen. Egal ob sich selbst, seine Firma oder ein Produkt.

Ich hoffe, ich kann möglichst viele Leser zum Nachdenken bzw. Vorausdenken und hinterfragen bewegen.

Passt meine Agentur wirklich zu mir?

Die Ergebnisse einer herkömmlichen Beratung können wir täglich in der Presse und im Fernsehen verfolgen. Es werden Millionen und Milliarden von Geldern veruntreut, unterschlagen, verzockt, ungerechtfertigter Weise beansprucht und verlangt oder völlig unsinnig investiert bzw. ausgegeben.
Schauen wir uns zuerst in der Prominenten-Ecke um. Dies sind in erster Linie auch nur Menschen, die es in ihrem Bereich an die Spitze geschafft haben und im Rampenlicht stehen. Aufgrund ihrer finanziellen Situation, sind sie meist gern gesehene "Beratungsopfer"!
In ihrer speziellen Disziplin nehmen sie durch die persönlichen Spezialisierung eine Spitzenposition ein. Da sie 100%ig zu ihrem Talent stehen, sind sie leider meistens in Anlage-, Beteiligungs- und Geldangelegenheiten (noch) nicht versiert und erfahren genug, um Scharlatane und Geschäftemacher, von Menschen zu unterscheiden, die ihnen persönlich positiv zugewandt sind. Dazu reicht es auch nicht, ein großes Hintergrundwissen von bestimmten Geschäften zu haben. Eine ausgesprochen gute sensitive und intuitive Wahrnehmung gehört dazu.
Vor allem bei Verträgen mit Beratern, die an den Erfolgen der Auftraggeber beteiligt sind.
Einige bekannte Beispiele sollen verdeutlichen, in welche missliche Lage man sehr schnell gerät.

Boris Becker, der das Tennis in Deutschland auf einen Höhepunkt führte, hatte unter anderem mehrere Jahre Ärger mit der Steuerfahndung, weil er von 1991 bis 1993 angeblich mehr in München als in Monaco wohnte und deshalb über 5 Millionen € steuern nachzahlen sollte. Des weiteren hatte er eine Millionenklage wegen der Zahlungsunfähigkeit der Firma Sportgate AG am Hals, wo er der Mehrheitsaktionär war. Außerdem berichtet Fokus über folgende Pleiten.
Die Sportler-Agentur Boris Becker Marketing GmbH, die 1998 noch als Grundstein für die neue Karriere dienen sollte - Betrieb eingestellt. - Die New Food AG, über die Becker Ökoprodukte via Internet verkaufen wollte - Pleite. - Die Firma Pro Sport AG, die Beckers Sportbekleidungskollektion in Deutschland vermarkten sollte - ebenfalls Konkurs. Quelle Focus Online

Alfons Schuhbeck, einer der bekanntesten Köche unserer Zeit, sammelte in den 90ern in seinem Bekanntenkreis, (Fokus aus dem Jahr 1999), angeblich 60 Millionen DM ein, um es mit unvorstellbar utopischen  Renditen anzulegen oder anlegen zu lassen. Das Geld wurde jedoch nicht mehr zurückgezahlt. Somit geriet Alfons Schuhbeck unter Betrugsverdacht und sein Ansehen wurde schwer beschädigt. Er wurde am Ende vor Gericht zwar rehabilitiert. Sowohl für den Staatsanwalt, sowie für die anderen Beteiligten war nie ganz klar, wer wen betrogen hatte. Quelle Focus Online

Auch Fußballprofis blieben oder bleiben bei dem Spiel ums große Geld nicht verschont.
Das Versprechen, Steuern zu sparen und hohe Rendite zu kassieren, hatte schon lange vor den Ostimmobilien etliche Fußballer in die Falle gelockt. Anfang der 80er Jahre brachten die Bauherrenmodelle ganze Vereine wie Eintracht Frankfurt oder Borussia Mönchengladbach in Bedrängnis. Mehr als 200 Spieler, Trainer und Funktionäre waren an dem Geschäft beteiligt, in dem ein Bauherr eine Immobilie kauft, die ein anderer bauen lässt. Die Erträge sollten sich steuerlich positiv auswirken.
In vielen Fällen kamen aber keine Erträge, manche Häuser wurden gar nicht erst gebaut. Die Bauherren blieben auf den Kosten sitzen, darunter so prominente Spieler wie Bum Kun Cha oder Ewald Lienen. "Ich bin ein Opfer meiner eigenen Naivität in finanziellen Dingen geworden, die mich nie interessierten", bekannte Lienen später.
Franz Beckenbauer: Der "Kaiser" ist eher für hoch dotierte Werbeverträge als für Geldprobleme bekannt. Doch beinahe hätte das Platzen der Ostimmobilienfonds auch ihn erwischt. Als 2001 ein Berliner Baulöwe und Fondsvertreiber aufflog, der Geld auf Privatkonten umgeleitet hatte, konnte Beckenbauer noch rechtzeitig sein Geld abziehen. Andere Fußballprofis erlitten Millionenverluste. Quelle Managermagazin 02/2007

Diese Liste ließe sich beliebig fortführen. Die meisten von uns wären überrascht welchen Namen noch auftauchen würden. Natürlich sind auch andere Berufsgruppen wie Schauspieler, Sänger, Pop-Stars und andere Künstler betroffen. Die meisten haben keine Zeit, keine Lust und keine Kenntnis von dem, was ihre Beratern für sie aushecken, die meistens auch noch „gute Freunde“ sind. Die Erkenntnisses, dass ein stabiler, persönlicher und finanzieller Hintergrund in unserer westlichen Welt, die Basis für ein Leben nach dem Erfolg ist, kommt für die meisten Betroffenen zu spät.
Aus meiner Sicht ist dies jedoch völlig unnötig wenn man die Erkenntnisse der Naturwissenschaften (ob alt oder neu) für sich nutzt. Dazu gehört zum Beispiel die Erkenntnis, dass alles Schwingung und damit Energie ist. Es ist nachgewiesen, dass Gedanken, Worte und Taten Schwingungen auslösen, wie die Kreise die sich im Wasser fortbewegen, wenn man einen Stein hineinwirft. Je nach dem welche Ziele der Absender verfolgt, kann man diese Gedanken in die Kategorien positiv oder negativ einordnen. In den meisten Fällen lassen positive Gedanken auch positive Taten folgen. Wenn diese Gedanken oder Taten auch noch auf fruchtbaren geeigneten Boden gefallen, wird daraus etwas entstehen, was Menschen dienen kann. Das Gesetz vom Saen und Ernten!

Ein völlig neuer Ansatz!

Die komplementäre Wirtschafts- und Finanzberatung ist eine völlig neue Herangehensweise an das große Thema "Beratung und Berater", das mir in dieser Form bisher nicht bekannt ist. Und zwar in allen seinen Facetten, die da zum Beispiel wären: Steuerberater, Vermögensberater, Spielerberater im Profisport, Künstleragenturen, Unternehmensberater, Personalberater, Versicherungs- u. Finanzmakler, Werbeagenturen, Immobilienmakler, usw. usw.

Auf rein energetischer Basis, werden die für den Klienten bzw. Auftraggeber,  persönlich passenden Möglichkeiten ermittelt, die ihn seinen im Verstand und vor allem im Unterbewusstsein verankerten Zielen näher bringen. Im Focus der Beratung steht dabei ausschließlich das Individuum mit Körper, Geist und Seele, also ganzheitlich, wie es z. B. in der ganzheitlichen Medizin seit vielen Jahren üblich ist.

Nur auf diesem Weg erscheint es mir möglich, dass mittel- und langfristig gesehen, getroffene Entscheidungen Bestand haben und eine positive Entwicklung möglich ist, auch für das Umfeld wie Familie, den Betrieb eines Angestellten oder des Unternehmers als Arbeitgeber.

Denn:

„Der Mensch ist die Summe all dessen, was vor ihm geschah, all dessen, was unter seinen Augen getan wurde, all dessen, was ihm angetan wurde. Er ist jeder Mensch und jedes Ding, dessen Dasein das seine beeinflusste oder von seinem beeinflusst wurde. Er ist alles, was geschieht, nachdem er nicht mehr ist, und was nicht geschähe, wenn er nicht gekommen wäre.“ – von Salman Rushdie

All diese Dinge werden in der rein verstandesorientierten Zahlen-, Daten-, Fakten-Beratung und -Entscheidung nicht berücksichtigt. Deshalb haben die meisten, allein darauf beruhende Entscheidungen, keinen allzulangen Bestand, wie viel Beispiele belegen. Dazu später mehr.

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